Netflix leidet unter sinkenden Abo-Zahlen

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Netflix leidet unter stetig sinkende Abonnement-Zahlen. Dies kann früher oder später zu Einsparungen führen.

Dieses Thema hat ein Artikel auf Toyo Keizai Online aufgegriffen. Fakt ist, dass Netflix in den ersten beiden Quartalen von 2022 enorme Rückschläge erleiden musste. Zum dritten Quartal, hatte der Anbieter einen Anstieg von 2,41 Millionen Mitgliedern.

Seit April, hat Netflix drastische Konsequenzen gezogen. Unter anderem Kostensenkungen durch Entlassungen. Ab November erscheint das Abo-Modell Basic with Advertising.

Dabei handelt es sich um ein günstigeres Abo, welches Werbung zwischendurch schaltet. Dieses wird 4,99 € kosten. Bei diesem Modell gibt es keine Download-Funktion und die Videoqualität ist auf 720p begrenzt. Die Werbung wird etwa fünf Minuten pro Stunde eingeblendet.

Die Zahlen sollen dadurch wieder steigen. Die Auswirkungen werden im nächsten Quartal bemerkbar. Das Unternehmen prognostiziert, dass die Zahlen um 4,5 Millionen und der Umsatz um 68 Millionen Euro steigen wird. Das macht dennoch in der Jahresbilanz 305 Millionen Euro weniger Umsatz.

Doch was heißt das für die Anime-Industrie? Das Anime-Genre leider noch ein Nischen-Genre. In diesem Zusammenhang gab es einige kritische Meinungen gegenüber Netflix.

So hätten mehrere Anime-Produzenten, dieses Jahr keine Aufträge für Original-Projekte erhalten. Hinzu kommt, dass Projekte kurz vor Start abgesagt worden.

Ähnliches gilt auch für Animationsproduktionen. Man vermutet, dass der Anbieter die Titel, die in Japan produziert werden reduzieren will. Der Zeitpunkt des Rückgangs hat auch zur Annahme geführt, dass das Unternehmen die Kosten versucht zu senken.

Auf dem TUDUM Event in Japan, wurde eine Reihe neuer Anime präsentiert was für Animeproduzenten verständlicherweise verwirrend ist.

Yuji Yamano überwacht bei Netflix den Erwerb von Animationsinhalten. Er wurde darauf angesprochen und wollte nicht sagen, ob die Zahlen in Zukunft steigen wird. Zu den Rückgang der japanischen Animationsproduktionen äußert er sich so:


Wir werden weiterhin Werke anbieten, die unseren Zuschauern gefallen. Wir konzentrieren uns derzeit darauf, eine Ausgewogenheit von animierten Projekten zu erreichen, die von einem breiteren Publikum genossen werden können, zusätzlich zu dem, wonach die heutigen Animationsfans suchen. Wir werden regelmäßig überprüfen, ob wir mehr in diese Arbeiten investieren können.


Anstatt die Zahl zu reduzieren, scheint man gezieltere Investitionen in Anime zu verlagern. Allerdings gibt es ernstere Probleme als rückläufige Abonnentenzahlen. Das Problem kann sein, dass es nicht viele erfolgreiche Anime gibt.

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