Filmkritiker spricht über Schwächen von Anime

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Filmkritiker Kei Onodera hat auf Twitter die Schwächen von Anime und die Darstellung weiblicher Charaktere angesprochen.

Kei Onodera ist in Japan durchaus bekannt und hat auf Twitter die Herangehensweise in den Animationswerken kritisiert. Diese seien nicht mehr zeitgemäß. Das sie der Grund warum internationale Werke erfolgreicher sind. Insbesondere ging er auf die klischeehafte Darstellung weiblicher Charaktere ein:


Ich denke, wir hatten genug Anime, in denen das ordentliche Mädchen in Schuluniform aus Hingabe an den Mann alles macht. Es ist besonders schlimm, wenn das von Männern idealisierte Mädchen auch die Protagonistin ist. Gerade im Mainstream der japanischen Animation beschränkt sich die Bewertung von ›Niedlichkeit‹ und ›Attraktivität‹ auf eine sehr enge Bandbreite.


So würde der weibliche Charaktere immer das Gefühl heben, als wäre sie im Blickpunkt der Männer. Ihm sei bewusst, dass es Leute gibt, die das sehen wollen,. Dennoch hofft er, dass die Schöpfer das irgendwann ablegen.

Ausschlaggebend war der Disneyfilm Turning Red. Dieser handelt von den Schwierigkeiten eines Immigrantenmädchens, das zwischen den Traditionen ihres Herkunftslandes und jetzigen Landes lebt. Der Film wäre seiner Meinung nach viel zeitgemäßer. Doch diese Meinung teilen Anime-Fans nicht:

  • Der Unterschied ist, dass internationale und japanische Animationswerke für ihre respektiven Zuschauer gemacht werden. So einfach ist das.
  • Man kann keine Kinderfilme mit japanischen Werken vergleichen.
  • Man kann doch keine Animationsfilme, die für die ganze Familie gedacht sind, mit japanischen Anime, die Heranwachsende und Erwachsene als Zielgruppe haben, vergleichen.
  • Otakus wollen keine amerikanischen Animationswerke.
  • Junge Leute fühlen sich wohl mit japanischen Anime. Man kann das nicht plötzlich ändern.

Was meint ihr? Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren wissen!

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