Einfluss von China in die Anime-Produktion wächst weiter

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Der Einfluss von China auf die Anime-Produktion wächst weiter. Ein Problem, mit dem sich die Unternehmen immer mehr beschäftigen.

Tokyo Keizai hat einen Artikel veröffentlicht, der die aktuelle Abhängigkeit von China zeigt. Neben der Abhängigkeit ging man auf die Auswirkungen und Beschränkungen auf die Produktion ein.

Ein Vorstandsmitglied erklärt, dass viele Serien aus der Frühjahr-Season in China nicht gezeigt wurden. Wenn dies so weitergehen, wird die Industrie starke darunter leiden.

Bisher gab es Vorzensuren für nicht chinesische Werke. Serien und Filme die für das Verbreiten im Internet gedacht sind werden nicht von den Behörden zensiert. Jedoch haben chinesische VoD-Anbieter die Wrke überprüft und reguliert. Dies soll sich ändern, was zu extremen Rückschlägen führen wird.

Yusuke Wakebe, Gründer der IP FORWARD Group, erläutert, dass es Raubkopien von berühmten Anime gibt, die nicht im chinesischen Simulcast laufen.

Ein Leiter eines Studios sagt:

Wenn sie hohe Vertragsgagen für Anime zahlen, basiert das natürlich auf der Voraussetzung des simultanen Vertriebs. Wenn dies nicht möglich ist, wird die Summe um etwa ein Drittel bis ein Fünftel reduziert.

Die Einnahmen vom Ausland machen derzeit einen großen Teil der Umsätze der japanischen Industrie aus. Laut einer Studie belief sich der Umsatz im gesamten Markt 2019 auf 2,51 Billionen Yen (ca, 19,18 Milliarden Euro). 1,2 Billionen Yen kommen aus Übersee.

Auch für die Anime-Studios ist die Übersee eine wichtige Einnahmequelle. So kommen 71,8 Milliarden Yen der Einnahmen aller Studios aus 2019 aus Übersee. Da China eine große Rolle spielt, würden die Umsätze um 40% zurückgehen, wenn die Einnahmen durch die Anbieter sinken.

Aufgrund der chinesischen Vorschriften gab es einige Veränderungen in der Produktion:

Beliebte Titel wie Doraemon und Detektiv Conan sind für die Kommissionen leicht zu beurteilen, weil sie bereits eine Vorstellung von dem Inhalt haben. Neue Projekte sehen sich jedoch strengen Prüfungen ausgesetzt, welche die Produktion weiter verzögern.

Aus diesem Grund suchen Produktionskomitees Möglichkeiten sich auf Chinas Überprüfung einzustellen. Eine davon ist die Produktion nach einem Zeitplan, welcher die Revision berücksichtigt.

Trotz allem soll es viele weitere Probleme geben. Große Anime Unternehmen sollen in der Lage sein, ihre Werke mit Fokus auf den chinesischen Vertrieb zu produzieren.

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